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„Fahrplanauskünfte, Vernetzung mit Car-Sharing und E-Bike-Angeboten“

Sehr geehrter Herr Landrat Müller,

in Vorbereitung zu den Beratungen des neuen Nahverkehrsplanes bitten wir um Beantwortung folgender Fragen zum ÖPNV-Fahrplan in der Sitzung des Bau- und Verkehrsausschusses am 3. März:

  1. In sieben Kommunen des Kreises ergänzen Bürgerbusvereine durch ihr ehrenamtliches Engagement das ÖPNV-Angebot. Sie erschließen abgelegene, kleinere Ortschaften oder von den Hauptverkehrswegen abgelegene Wohngebiete.
    Zwar gibt es einen Link zu den Bürgerbusvereinen auf der Homepage der VGWS, die Fahrtzeiten sind aber nicht über die Fahrplanauskunft  abzurufen.
    Besteht die Möglichkeit das Bürgerbus-Angebot in die Fahrplanauskunft zu integrieren, auch wenn die Busse nicht innerhalb des VGWS Tarifes fahren, bzw. die VGWS nicht Betriebsführer ist?

  2. Die Fahrplanauskunft vieler Verkehrsverbünde beinhaltet einen sogenannten Abfahrt-Monitor, der zeitaktuell (auch auf dem Smartphone) die nächsten Bus- und Zugverbindungen anzeigt, ohne dass man sich durch Zahlentabellen suchen oder auf eine Antwort der elektronischen Fahrplanauskunft der Homepage warten muss.
    Ist ein solches Auskunftssystem hier geplant? Wenn ja, ab wann ist mit einer Einführung zu rechnen?  

  3. Die elektronische Fahrplanauskunft unterbreitet zumindest in Einzelfällen sehr umständliche Fahrtangebote.
    Wird die Logik und Zweckmäßigkeit der Auskünfte gelegentlich geprüft?
    (Bsp. Fahrplanauskunft Kreuztal-Mitte – Osthelden Alter Weg, Gewünschte Ankunft gegen 13.00 Uhr. Angeboten wird (s. Anlage Fahrplanauskunft)
    a) ab 11.01 Uhr eine Reise von 1:45 Std Dauer mit 3 Umstiegen (Bus/Bahn) über Siegen und Olpe oder
    b) ab 11.19 Uhr eine Reise innerhalb von Kreuztal, mit 2 Umstiegen und 9 Min. Fußweg von ges.  42 Minuten Dauer.
    Zweckmäßig aber wäre ein Fußweg von 5 Min. von Kreuztal Mitte zum Schulzentrum und von dort um 12.30 Uhr eine Fahrt mit der A 341 von 19 Minuten Dauer, ohne Umstieg)
  4. Am Beispiel vieler Pilotprojekte wurde deutlich, dass der ÖPNV als eine gute Alternative zum Auto gesehen wird, wenn Wege von und zu den Haltestellen komfortabler werden oder Bus und Bahn mit weiteren umweltfreundlichen Verkehrsmitteln kombiniert werden können. Das Umweltbewusstsein steigt, gleichzeitig aber auch der Bedarf an Mobilität und Flexibilität. Förderprogramme oder Klimaschutz-Teilpläne zur Mobilität unterstützen solche Angebote konzeptionell und finanziell.
    Gibt es im Rahmen des Nahverkehrsplanes Überlegungen den ÖPNV z. B. an ausgewählten Haltestellen mit Car-Sharing, Elektromobil- oder E-Bike-Stationen zu verknüpfen?

Mit freundlichen Grüßen                                       
Günter Jochum                                                          i.A. Anke Hoppe-Hoffmann
Fraktionssprecher                                                     Fraktionsgeschäftsführerin

Die Antwort der Verwaltung

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